Foto Ausrüstung
images/fotos/ausstattung/Lagekarte1.JPG Lagekarte

 

 

 

Die Lagekarte ist das verkleinerte Abbild der örtlichen Verhältnisse an einer Einsatzstelle mit der Darstellung aller wesentlichen Informationen für die Einsatzplanung und Führung.

 

 

 

Unsere Lagekarte ist einseitig bedruckt und bietet somit die Möglichkeit einer freien Gestaltung oder der Verwendung von Kräfte- und Materialübersichten.

 

Seit November 2015 besitzt die UG-ÖEL zwei Lagekartensätze mit ca. 6 qm Darstellungsfläche. Diese ist sowohl mit White-Board Markern beschreibbar als auch magnetisch.

 

 

 

Lagekartenführung ist eine der Hauptaufgaben der UG, dabei ist er/sie dem S2 unterstellt. Wichtiger und zentraler Bestandteil einer Lagekarte ist die Hauptkarte, die aus einem Stadtplan, Luftbild (Google-Maps), Karte mit UTM-Gitternetz, Gewässerkarte, Zugwegekarte, Top 50/25/10 Karten bestehen kann. Dabei gibt das Ausmaß des Schadens den Maßstab vor.

 

Weitere Bestandteile einer Lagekarte sind:

 

· Für den Einsatz allgemeine wichtige Angaben

o Wer ist Einsatzleiter

o Standort Einsatzleitung

o Was ist wann wo passiert

o Wettervorhersage

o nächste Lagebesprechung

· Übersicht über Kräfte, Betroffene, Schäden und Material

· Standorte von Bereitstellungsräumen, Abschnittsleitungen, Versorgungsstellen etc.

· Führungslinien/Einsatzgrenzen zw. den einzelnen Abschnitten

· Windrichtung und detaillierte Vorhersage

· Sperrungen

· Maßnahmenliste, To Do Liste

· Besondere Gefahren

 

 

Einsatz bei einer Stabsrahmenübung in Peißenberg

 

 

Der Landkreis beschaffte im Jahre 2006 diese mobile Lautsprecher- und Sirenenanlage zur Warnung der Bevölkerung auf örtlich beschränkte Gebiete. Sie ist besonders geeignet für den Betrieb auf PKW´s und Kleintransporter.

 

Der Kugellautsprecher ist mit einem Hochleistungs-Druckkammersystem ausgestattet, das einen Schalldruck bis zu 130 dB/m entwickelt. Die Schallverteilung wirkt über einen Reflektor 360 Grad horizontal und 270 Grad vertikal.

 

Details

images/fotos/ausstattung/Powermoon.jpg Powermoon

 

Der Powermoon ist ein Leuchtmittel, der ein blendfreies tageslichtähnliches Licht ausstrahlt.

Er wird verwendet zur Ausleuchtung von Einsatzstellen jeglicher Lage. Bei der UG-ÖEL stehen zwei Powermoon´s zur Verfügung. Diese befinden sich im GW (59/1). 2012 bekam jede Katastrophenschutzbehörde in Bayern von der Versicherungskammer Bayern einen Powermoon inkl. Dreibeinsativ überreicht.

 

 

Beschreibung:

 

Der Powermoon besteht aus einem drahtverstärkten feuerfesten Gewebe und wird ähnlich wie ein Regenschirm aufgespannt.

Zur Lichterzeugung dient ein Hochleistungsleuchtmittel, beispielsweise eine Metalldampf- oder Halogenlampe.

Die obere Hälfte der Kugel ist im Innern verspiegelt und reflektiert das Licht nach unten. Die untere Hälfte ist durchscheinend matt. Der Durchmesser und die Stativhöhe von einigen Metern gewährleisten eine blendfreie Ausleuchtung großer Flächen.

Ein großer Vorteil dieser Konstruktionsform ist der sehr rasche Aufbau und die hohe Mobilität. Zur eigentlichen Leuchte wird ein Vorschaltgerät mit einem Gewicht von ca. 13,5kg benötigt.

Verstaut wird der Powermoon in einem PVC Transportzylinder. Dabei wird eine Helligkeit (Lichtstrom) von ca 21.000 Lumen erzeugt. Zum Vergleich, ein Heimkino Beamer hat etwa 1.000 Lumen (ANSI-Lumen).

 

Einsaztbeispiel bei einer Krankenhausübung in Peißenberg

 

Details

images/fotos/ausstattung/Zelt10.JPG Schnelleinsatzzelte

 

ARZ 204 Schnelleinsatzzelt 5m x 4m (klein)

ARZ 30 Schnelleinsatzzelt 5,75m x 5,5m (groß)

 

Das Schnelleinsatzzelt „klein“ war bis 2014 das einzige Einsatzzelt in der UG-ÖEL. Seit der Neuanschaffung dient es nun als Zelt für Arbeiten der UG, abgesetzte Arbeitsplätze sowie als Erweiterung des Hauptzeltes.

 

Der schnelle Aufbau erfolgt mittels einer 6l - 300 bar Atemschutzflaschen oder einer Elektro-Hochleistungspumpe

 

Einsatzbeispiel bei einer Waldbrandübung

 

Das Schnelleinsatzzelt „groß“ dient als Hauptzelt der ÖEL sowie den Stabfunktionen und der Lagekartenführung.

Beide Zelte sind kompakt verpackt auf jeweils einem Rollwagen im GW 59/1 verladen.


Beide Zelte verfügen über eine separate Heizung sowie eine getrennte Beleuchtung

 

Aufbau der kompletten ÖEL

 

Zelte können jeweils mit „Örtlicher Einsatzleitung“ oder „Einsatzleitung“ gekennzeichnet werden.

 

Innenansicht

 

Luftbild einer komplett aufgebauten ÖEL

Details